Ab sofort ein "Goslarer Original"

29. November 2006 Goslarsche Zeitung

Weihnachtsmarkt öffnet heute seine Pforten - Außer Konkurrenz

GOSLAR. Eine der mitunter größten touristischen Attraktionen Goslars erfreut ab heute wieder Bürger und Gäste: Der Goslarer Weihnachtsmarkt mit Winterwald. Auf dem Marktplatz und dem Schuhhof herrscht in den nächsten vier Wochen (bis zum 29. Dezember) eine gar besinnlich-winterliche Stimmung, die die Vorfreude auf das Weihnachtsfest in seiner schönsten Form schürt.

Rund um den Adlerbrunnen auf dem Marktplatz erstreckt sich die festlich geschmückte Budenstadt. 60 Markthändler, Kunsthandwerker, Zuckerbäcker, Gastronomen und Glühweinwirte sind der Einladung der Goslarer Marketing Gesellschaft (GMG) in diesem Jahr gefolgt. Dabei setzt die GMG den Schwerpunkt auf "Harz-typisches" und vor allem auf eine bunte Vielfalt an Angeboten.

Eine ausgewogene Mischung aus Altbewährtem und Neuem verleiht dem Weihnachtsmarkt inmitten der historischen Altstadt seine weit über den Landkreis hinaus hochgelobte Attraktivität. Unter anderem wird ein Schokoladenhäuschen vor Ort sein in dem man - wie der Name bereits vermuten lässt - die süße Sünde in allen Variationen genießen kann. Ebenfalls einen festlichen Gaumenschmaus stellt der über offenem Feuer gegarte Schottische Wildlachs dar. Für wohlige Wärme ums Herz sorgen natürlich der altbekannte Glühwein (mit und ohne Schuss), Baileys-Punsch, heißes irisches Kirschbier und "Glüh-Gose". Für die Kleinen gibt es auch etwas zum Aufwärmen, selbstverständlich ohne Alkohol. Ein Mitbringsel, Andenken oder gar Geschenk, wie bunte Nussknacker, Räuchermännchen, Holzspielzeug oder Weihnachtskerzen, gibt es zu erstehen.

An der Marktkirche ist das Reich der Kinder aufgebaut: Mitmach-Aktionen, kindgerechte Stände, ein Streichelzoo und die beliebte Eisenbahn sorgen für Spaß und Unterhaltung der jüngsten bis jungen Besucher. Am 6. Dezember kommt auch der Nikolaus auf den Marktplatz.

Eine besondere Attraktion und nicht mehr wegzudenken ist der romantische Weihnachtswald auf dem benachbarten Schuhof. Zwischen den Fachwerkhäusern erstrahlen 45 000 Lichter an 35 bis zu neun Meter hohen Fichten. Zwischen den Nadelbäumen laden Glühweinköche und Gastronomen zum Verweilen ein - "ein duftender Ort der Besinnlichkeit", so GMG-Geschäftsführer Michael Bitter.

Ein Ort der Besinnung und gleichzeitig Magnet für Nachahmer. Doch Goslar, so ist sich Michael Bitter aus Erfahrung sicher, ist außer Konkurrenz. Der Geschäftsführer verkündete stolz, dass der Winterwald nun schon seit einiger Zeit offiziell ein "Goslarer Original" sei. Die GMG hat die Rechte zugesprochen bekommen und somit gibt es in Zukunft nur noch einen einzig wahren "Weihnachtswald".

GMG und Partner können wieder mit vielen Besuchern aus Norddeutschland, dem Ruhrgebiet und Berlin rechnen. "Schon jetzt muss man viel Glück haben, um an den Weihnachtswochenenden noch ein Zimmer zu bekommen", freut sich Michael Bitter über das rege Interesse aus dem Umland. Aber selbst aus Dänemark, Schweden und England nehmen Gäste den Weg auf sich, um in die weihnachtlich geschmückte Weltkulturerbestadt zu reisen. Auch das Fernsehen hat sich angemeldet, um über Weihnachtsmarkt und -wald zu berichten.

Jetzt kann Weihnachten kommen. "Schnee ist bestellt", so Michael Bitter. Doch bisher macht es den Anschein, als hätte Petrus Lieferprobleme. Dennoch lohnt es sich, über den Markt zu bummeln. Die Öffnungszeiten sind dem grünen Kasten links zu entnehmen. kis

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