Bier, Sülze, Wurst und Brot – das Gose-Paket

07.10.2004 Goslarsche Zeitung

Quartett bietet goslarspezifische Komplett-Brotzeit – GMG gibt Marketingsegen

Goslar. Rechteckig, schmackhaft, gut: Mit einem deftigen Genießerpaket will ein Quartett demnächst eine goslarspezifische Komplett-Brotzeit anbieten und seine Heimatstadt vor allem bei Touristen in besonderer Erinnerung behalten – Liebe geht schließlich durch den Magen. Die GMG hat dem Vorhaben bereits ihren Marketing-Segen gegeben.

“Es muss ja nicht immer der Schlüsselanhänger oder das Feuerzeug sein, den die Gäste aus Goslar mit nach Hause nehmen.” Nein – Brauer Odin Paul, Fleischer Henning Kluß sowie die Bäcker-Brüder Peter und Jürgen Braun setzen auf den nachhaltigen Geschmack jenes Gertsensaftes, der seinen Namen dem Goslarer Hausbach verdankt.

Paul legt die Grundlage mit dem Gosebier, bei dessen Herstellung der sogenannte Treber anfällt – den nutzen die Braun-Brüder zum Backen des Gosebrotes, wobei auch noch das Bier selbst statt Wasser zum Einsatz kommt. Bei Fleischer Kluß landet der Treber in der Gose-Sülze, der Gose-Wurst und den Gose-Beißern.

Alles zusammen ein herzhaftes Stück Goslar, das im Paket mit dem offiziellen GMG-Design in der Tourist-Info und weiteren Geschäften angeboten werden soll. Undenkbar freilich ohne die Vorarbeit des Okeraner Gosebier-Braumeisters Andreas Wagenführer, der seinen in Jahrzehnten angehäuften Erfahrungsschatz an Paul weitergab. Derzeit wartet das findige Gose-Team noch auf die Lieferung der notwendigen Verpackungsmaterialien. Spätestens zur Vorweihnachtszeit soll es mit dem Goslarer Schlemmer-Karton so weit sein. Einen kleinen Vorgeschmack dessen, was den Goslarern und ihren Gästen auf den Tisch kommen soll, gibt es am verkaufsoffenen Sonntag, 10. Oktober (siehe auch Bericht oben). Von 13 bis 18 Uhr werden die Gose-Erzeugnisse an einem Stand zu Füßen des Karstadt-Turms kredenzt.

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